Gemeinderatswahl
Zu 1) Mein wichtigstes Anliegen zu Beginn der vergangenen Funktionsperiode war, zu versuchen, mit anderen Parteien die Zusammenarbeit zu finden. Dies ist jedoch nicht immer leicht gewesen, da von den Verantwortlichen die seit vielen Jahren gelebte alleinige Regentschaft es erforderlich machte, zu versuchen, diese alten Strukturen langsam aufzubrechen. Nunmehr funktioniert diese Zusammenarbeit recht gut und es wäre zum Wohl der Gemeinde diese weiterzuleben.
Ein Anliegen war uns auch der Aufholbedarf im Bereich der Straßensanierungen und man kann heute feststellen, dass doch einige Vorhaben erledigt werden konnten. Der Schandfleck im Ortsteil Riederhof, welcher seit vielen Jahren als abbruchreife Ruine das Ortsbild verunstaltete, wurde durch die Entfernung als Anfangserfolg gefeiert. Die Einführung eines Sammeltaxis zur Shopping City Seiersberg mit derzeit drei Fahrten am Tag ist für viele Bewohner eine angenehme Fahrmöglichkeit (2009 ca. 2.800 Fahrgäste). Ein Erfolg war auch die Vertragslösung mit dem Busbetreiber Format. Die Fa. Watzke zeigte uns bis dato wie es sein soll und wir sind laufend bemüht, Wünsche für optimalere Fahrzeiten zu erfüllen.
Zu 2) Bei der bereits seit Jahren bestehenden Problematik des zu bauenden Kindergartens war es uns letztendlich nicht möglich, die anderen Fraktionen für den Bau eines eingruppigen Kindergartens auf Grund der Bedarfserhebung und sonstiger bekannter Tatsachen zu überzeugen. Nunmehr ist zu hoffen, dass genügend Kinder für das Schuljahr 2010/2011 angemeldet werden, damit diese zweite - mit Mehrheit beschlossene Gruppe - ausgelastet ist. Auch ist es den Verantwortlichen nicht möglich gewesen, den Hochwasserschutz im Bereich Riederhof in Angriff zu nehmen. Uns allen in der Gemeinde ist es auch nicht gelungen, in diesen fünf Jahren durch gezielte Veranstaltungen die Bewohner aus den einzelnen Ortsteilen zusammenzuführen.
Zu 3) Wo den AttendorferInnen besonders der „Schuh drückt”, haben wir durch unsere Umfrage vor kurzem erfahren. Nicht nur durch Ankreuzen der jeweiligen Frage ist nunmehr ein gewisser Barometer für die einzelnen Fragen ersichtlich, sondern auch durch schriftliche Ergänzungen, welche nach der Auswertung über 20 Seiten ergaben, wurden viele Probleme und Wünsche aufgezeigt. Die Lösung unsererseits wird darin bestehen, dass wir in den nächsten Jahren versuchen werden, Lösungen und Verbesserungen zu finden. Auch die persönlichen Gespräche bei Bürgersprechtagen sollen zur Klärung beitragen.
Zu 4) Ich würde lügen, wenn ich sage, wir möchten uns nicht verstärken. Dies auch deshalb, weil wir erkennen mussten, dass man mit drei Gemeinderäten keine Bäume ausreißen oder gar versetzen kann.
Zu 5) Näher zu den Bürgern, damit näher zu ihren Sorgen und Problemen und ihnen vermitteln, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Von unserer Seite werden wir auch nach der Wahl - wie immer sie ausgeht - die Zusammenarbeit suchen. Denn nur mit einer gemeinsamen Anstrengung wird es möglich sein, die vielen Probleme, die auf uns warten, zu meistern. Vor allem aber werden wir versuchen, die finanzielle Situation, die sich wahrscheinlich verschlechtern wird, in den Griff zu bekommen.
Veranstaltungen
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